Kopf und Herz - Thoughts and Feelings

STARK

Fünf Buchstaben für ein kleines Wort. Wohlgemerkt sind die kleinen Dinge oft erschreckend bedeutend. Besonders, wenn man sich selbst, so wie ich, an kleinen Dingen erfreuen und diese im Gewirr und der Schnelllebigkeit der heutigen Zeit wahrnehmen kann.

Zurück zum kleinen Wort mit fünf Buchstaben. Gerne möchte ich von mir selbst denken, dass ich stark bin. Dass ich zwar schwache Momente und Zeiten habe, aber immer wieder aufstehe, kämpfe und vorankomme. Ich und auch ihr kennt diese Tage und Nächte, in denen man denkt, dass es kein Morgen gibt – in denen man keinen Weg sieht, in denen man sich keine Vorstellung machen kann, den nächsten Tag zu schaffen. Und doch schaffen wir es immer wieder, irgendwie weiterzumachen. Nicht, dass ich immer gewusst hätte, wie ich das alles schaffen sollte in den letzten elf Jahren, ich hatte nur nie eine Wahl. Genauso wenig wie du, der diese Zeilen liest und so bist, wie ich. Ich musste es schaffen, trotz Medikamenten, Ärzten, Schmerzen, Terminen, Leistungsdruck, … es, das normale Leben. Und wenn ich die Chance bekomme, möchte ich diese Stärke auch weitergeben. Denn warum nicht das Positive aus dem ziehen, wovor ich kein Entrinnen habe? Wenn man nur einer anderen Person damit zeigen kann, dass es sich lohnt, sein Bestes zu geben, ist das doch gut. Es gibt Zeiten, da bin ich auch überrascht, zu was mein Körper fähig ist, obwohl er krank ist. Wozu ich an Tagen fähig bin, an denen ich eigentlich gar nicht an mich geglaubt habe. Beeindruckend, wie stark mein Körper und Geist sein können und das macht mich stolz. Und ich finde es wichtig, dass wir uns dem noch bewusster werden – was wir schaffen! Wie stark wir eigentlich sind, auch wenn wir das gern übersehen im Eifer des Gefechtes. Es ist bemerkenswert, mit welcher Stärke wir das Leben angehen und trotz Hindernissen meistern. Von Zeit zu Zeit muss ich mich selbst darauf besinnen. Ich bin stark und kann das, was ich mir vornehme, schaffen. So einfach ist das. Und natürlich ist es nicht einfach, weil es leicht ist, sondern einfach, weil ich mir nicht vorstellen kann, aufzugeben und mich einem kranken Leben als Opfer hinzugeben. Also packe ich gerne meine Schimpfwörter aus und ziehe die verdammte Scheiße durch. So stark und gut ich kann, manchmal besser und manchmal schlechter. Und wenn ich mein Bestes gegeben und Stärke bewiesen habe, kann ich mir nichts vorwerfen. Dann enttäusche ich mich nicht selbst, denn ich bin doch einer meiner schärfsten Kritiker. Schon immer gewesen.

Vielleicht sagt euch einer dieser Sprüche auch zu, mich haben sie auf die ein oder andere Weise angesprochen. Ich wünsche euch einen guten Start in eine neue Woche mit neuen und alten Herausforderungen. Macht das Beste draus, was ihr könnt. Eure Lila

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