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Kommunikation kostet Kraft (communicating with a spoonie)

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Letztens sah ich diesen Post, der zwar mit einem Witz endet – eigentlich aber gar nicht lustig ist. Denn mir geht es genauso: Telefonieren und besonders „angerufen werden“ ist überhaupt nicht mein Ding. Es kostet mich viel Kraft und dies jemandem zu erklären, der nicht auch so fühlt, ist eigentlich nicht möglich. Es kostet mich viel Kraft, die ich für andere Dinge brauche. Wie ich meine Energie einteile ist wichtig, denn als Crohner hat man nicht unbegrenzt davon. Man muss haushalten. Und weil ich das tue, geht es mir gut. Ich wünschte, alle könnten das verstehen. Aber es führt gern zu noch mehr Druck, weil das Verständnis fehlt. Verständnis dafür, dass ich nicht gerne telefoniere, überhaupt nicht als Telefon gehe oder kurz angebunden bin. Verständnis dafür, dass ich lieber schreibe, wann und wo es mir am Besten passt. Ich wiederrum verstehe, dass viele Leute nicht gerne schreiben via What’s App und Co., sondern lieber reden. Ich verstehe das, agiere jedoch zu meinem Wohl egoistisch, in dem ich Verantwortung für mich übernehme und so zu kommunizieren versuche, wie es mir guttut. Das Thema ist noch viel umfangreicher, denn auch persönliche soziale Interaktion kann ermüden. Diesbezüglich bin ich jedoch noch nicht so gut, kann also bei zu fordernder Interaktion keinen Schritt zurück zu treten, nicht nein sagen oder mich gar verabschieden. Vielleicht sollte ich das noch lernen. Besser bin ich bei Konfliktgesuchen, Streits oder negativen Schwingungen, von ihnen kann ich mich besser distanzieren. Oft sind es Dinge, die gar nichts mit mir zu tun haben und nur auf meinem Rücken ausgetragen werden wollen. Also liebe Freunde und Familie: Ich habe euch lieb, es ist nichts gegen euch und auch nicht aus Bosheit.

I recently saw a post that ended with a joke but actually wasn’t funny at all. This is my life: Phone calls and especially “getting called” is absolutely not my kind of thing. It takes away a lot of my energy or spoons and explaining this to someone who is not in the same position is pretty much impossible. It costs me a lot of energy I should be using for other things. To ration my spoons is important because with Crohn’s you only get a limited amount of them to begin with. You have to distribute them correctly. And because I do this I am currently in a good state of health despite of Crohn’s. But not everyone understands and so it puts pressure on me again. Missing sympathy for not liking the phone-talk, for not even picking up the phone or being short-spoken. Missing sympathy for rather typing a text on my own terms. On the other hand, I get that people would rather talk than write. I get that but I am acting on my own behalf, taking responsibility. This whole topic does not end there you know – social interactions can be tiring also. I have not fully learned to distance myself enough in those situations, like stepping away, saying no or leaving completely. Still learning. But I am better in distancing myself regarding conflict motions, fights and negative vibes. Most of the time they are none of my business anyway and do not have to be solved on my grounds at all. So, dear friends and family – you are important to me, this is nothing against you or malicious.

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