Kopf und Herz - Thoughts and Feelings

Ein Instagram-Trend à la COVID-19 (An IG-Trend à la COVID-19)

Normalerweise werden hier gerade vermehrt unsichtbare Krankheiten dargestellt. Das könnte ich auch machen, jedoch beschäftigt mich aktuell etwas anderes: COVID-19! Aber nicht so, wie man denken mag. Denn ich fürchte mich nicht vor der tatsächlichen Ansteckung, sondern vor dem Leben, wenn alle COVID-19 wieder vergessen bzw. wenn das Leben wieder volle Fahrt aufnimmt. Das, worauf sich alle zu freuen scheinen, gilt irgendwie nicht für mich.

Denn mein Leben hat sich seither nicht extrem geändert. Klar bin ich vorsichtiger und werde in meinem Umfeld weiter etwas strenger sein. Mein Baby braucht mich jedoch genauso wie davor, … und sie bestimmt gerade mein Leben. Aber die terminliche Leere meines Kalenders, der fehlende Druck etwas zu unternehmen und dass ich einfach fast nirgends hin muss – damit fühle ich mich gerade extrem wohl. Ich muss niemandem absagen, mich niemandem erklären und muss keine Freizeit koordinieren. Nicht falsch verstehen, mir fehlen schon ein paar Menschen!

Weil ich das Gefühl habe, dass ich mit meinen Gefühlen diesbezüglich allein bin, poste ich das. Ich habe Angst, dass „danach“ zu viel zu schnell von mir erwartet wird. Zu viele Termine, zu persönlich, zu erdrückend. Wie als hätte ich ein bisschen verlernt, unter Leuten sein zu wollen. Deswegen ist meine Grundeinstellung gerade eher zurückgezogen. Ich mache mir Sorgen, andere damit vor den Kopf zu stoßen, dadurch ein Streitthema zu schaffen und auch Sorgen um mich.

This kind of picture normally states invisible illnesses. So of course I could do this as well. But I am haunted by something else these days and it is COVID-19! Not the way you would expect since it is not the infection itself I fear but the life when people forget all about COVID-19 or when life accelerates to normal again. That one thing everyone is looking forward to seems to be totally out of my way.

My personal life hasn’t changed much the past weeks. Yes, I am watching out for myself a lot more and I will continue doing this with the same extent in the ner future. But my baby girl needs me just like she needed me before … and she is the one ruling my days for the most part. But my empty calendar, the missing pressure „to go out and do stuff“ and to simply not leave home besides the daily walks – i feel at ease with all of this. I don’t have to cancel dates or account for anything outside my house and I don’t have to coordinate any free time activities. Don’t get me wrong, I do miss some people!

I am posting this since I feel like I am the only one I know dealing with this. I fear greatly that „afterwards“ too much will be expected from me too quickly. Too many dates, too personal, too much pressure. It feels like I have forgotten I liked being around people. That’s why my current mood is quite withdrawn. I worry about hurting people with this, I worry it will be fight material and I worry about myself.

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