Mal wieder eine Buchrezension …

… Bücher, Bücher, Bücher. Das war schon immer ein Medium, das wie für mich und meine Fantasie gemacht war. Inzwischen wisst ihr, dass ich gerne Bücher lese. Zugegeben, in der letzten Zeit höre ich meist Bücher. Darüber kann man streiten – also was besser ist – ich sage, das echte Buch und das Hörbuch haben Vorteile für sich; dementsprechend sollten sie auch genutzt werden. Die meisten meiner Bücher höre ich aktuell, nur die schwedischen Bücher lese und höre ich zeitgleich. Ich habe schlichtweg im Moment keine Zeit, das Buch zu halten und dabei nichts zu tun. Dass ich ein Bücherwurm bin, zeigt sich nun auch mit meiner Tochter – ich könnte unaufhaltsam Bücher für sie kaufen. Klar sind die Themen anders, aber meine Güte sind die Bücher heutzutage kreativ und süß illustriert!!!

Als Mutter mit Morbus Crohn und einem Stoma bleibt es nicht aus, dass das Kind öfter mit den Themen Klo, Kacka, Arzt, Krankenhaus und Ähnlichem in Kontakt kommt. Zwar wird es im Alltag automatisch sensibilisiert und man muss vieles einfach erklären … Bücher sind aber eine gute Möglichkeit, beängstigende Sachen wie das Krankenhaus etwas „vertrauter“ zu machen und die Sache mit dem auf’s Klo gehen als völlig normalen Teil des Lebens einzubinden.

Ich selbst liebe Romane, aber ich bin offen für andere Bücher. Gerne eben solche, die meine Persönlichkeitsentwicklung fördern bzw. mir ermöglichen, den Blick über den Tellerrand schweifen zu lassen. So auch bei dieser Buchrezension. In den letzten Wochen habe ich das Buch zwei Mal angehört. Das erste Mal entschied ich, dass ich den Ansatz interessant fand und beim zweiten Mal hörte ich genauer hin. Seither denke ich immer wieder darüber nach. Ich denke, das ist genügend Rezension an sich 😉 Mit ein paar Aussagen – die bei mir persönlich besonders hängen geblieben sind – möchte ich euch heute konfrontieren, ködern und zum Nachdenken bringen. Da Vieles bei mir hängen geblieben ist, ein paar Favoriten:

• Jeder Mensch lebt in seiner eigenen subjektiv geschaffenen Welt, weil er es so entscheidet

• Das Prinzip der Aufgabentrennung – wer erhält die Konsequenz? Man sollte sich nicht in die Aufgaben anderer einmischen und seine eigenen Aufgaben annehmen und bewältigen

• Minderwertigkeitsgefühle sind der Ansporn, sich stetig verbessern zu wollen und besser zu werden; der Minderwertigkeitskomplex ist die Ausrede, hinter der man sich untätig versteckt

• Lebe nicht das Leben anderer oder das Leben, das andere von dir erwarten – andere leben ihr Leben genauso wenig für dich

• Horizontale Beziehungen sind vertikalen Verhältnissen vorzuziehen – es gibt keine Hierarchie, nur Dank auf Augenhöhe und jeder nützt jedem so, wie er ist

• Die Beweggründe für Gefühle und Taten sind nicht die Ereignisse der Vergangenheit sondern die Ziele, die in der Zukunft vor einem liegen

• Wenn man sich seines eigenen Wohles wegen und für sich selbst verändert, verändert sich die Welt einfach und anstandslos mit

• Der Mut, glücklich zu sein, ist dem Mut gleichzusetzen, von anderen nicht gemocht zu werden weil man ist, wie man ist

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