Mein Leben - My Story · Nützlich und Praktisch

MEDIKAMENTE ZUR WAHL (MEDICATION CHOICES)

UPDATE: EIGENVERANTWORTUNG (PERSONAL RESPONSIBILTY)

Diesem Post voraus ging die HIER nachzulesende Situation. Ich mag eigentlich diese Stückelung von Geschichten bzw. Erfahrungen gar nicht – aber seit ich soziale Netzwerke für den Blog und damit kleine Posts benutze sowie immer mehr ganz aktuelle Themen Einzug halten, muss ich eben stückeln. Und dann später wieder zusammenfügen, also verlinken. This post is a follow-up on my current situation I talked about HERE. I never really liked doing one story cut up into pieces meaning various posts but since I am active with the blog on social media using smaller posts and since I am talking about more current stuff, I need to split it. BUT I am always trying to reconnect every part of the story with links on my blog.

Nach meiner Darmspiegelung stellte sich also heraus, dass mein Hartmannstumpf entzündet war und ich dadurch Beschwerden hatte, die ich nicht mehr tolerieren wollte – eine Gratwanderung. Es ging also darum, zusätzlich zu meinen Azathioprin (was mich im Moment für den Corona-Virus empfänglicher macht, nicht aber zwingend für einen schlimmen Verlauf der Infektion!) ein lokales Medikament zu finden, das für mich funktionierte. Zur Auswahl standen also nun die Salofalk Zäpfchen und der Mesalazin Rektalschaum. Achtung Spoiler: Die dritte Packung rechts im Bild ist nun eine Drei-Monats-Packung Zäpfchen! Ich empfand es mal wieder interessant, Beipackzettel zu lesen. Ich lese mir nie alle Nebenwirkungen durch – das macht keinen Sinn. Aber Wechselwirkungen, Ausschlüsse und wofür das vielleicht noch so verwendet wird, ist definitiv lesenswert. After my colonoscopy, we knew that my rectum was inflamed and that me feeling unwell due to this could no longer be ignored – it’s a tightrope walk. So, there I was, taking Azathioprin already in a time of the Coronavirus… making me more susceptible to catch it in the first place but not necessarily catch it AND get a very bad course of disease! I now had to find a medicine used locally that worked for me. My choices were Salokfalk suppository and the Mesalazin rectal foam. Caution SPOILER: The third box in the picture is my choice, a three-month-box of suppository. As always, I found it interesting to read the directions for use. I don’t read through all the side effect of course but I do like to read about interdependences, exclusions and for what conditions this medicine was made as well.

IMG_8361Wie kam’s zu der Entscheidung? Mehr oder weniger durch das Ausprobieren. Ich begann mit den Zäpfchen und obwohl die Anwendung an sich echt nicht super romantisch ist, war es eine schnelle und saubere Lösung. Es blieb drin und die ersten Tage auf jeden Fall hatte sich mein Körper etwa nach 12 Stunden von Zäpfchen-Rest auch wieder getrennt. Zur Erinnerung, mein Schließmuskel ist nicht mehr das, was er mal war. Aus dem Grund und dem weiteren Schleim blieb ich bei meiner Vlieskompresse zwischen den Backen. Das war angenehmer. Nach 10 Tagen Probe ging es mir deutlicher besser, die Schmerzen waren weg, ebenso der Juckreiz, der Druck und übermäßiges Geschleime. Ich ließ ein paar Tage verstreichen und merkte schnell, dass die Beschwerden zurückkamen. Also nichts mit Wunderheilung, wer hätte das gedacht! Dann wollte ich mich eines ruhigen Abends an die Probe am Schaum machen. Ich öffnete die Verpackung und war erst mal geschockt über den Müll, den diese eine Packung für 10 Tage verursachte. Dann kam ich zur, sagen wir, Bedienungsanleitung. Nach der Anwendung sollte man sich optimaler Weise 30 Minuten auf die linke Seite legen. Im Ernst? Ich habe ein Baby daheim, welches mich entweder keine 30 Minuten stillliegen lässt oder mir 30 Minuten gibt, in denen ich Besseres zu tun habe. Ich hatte schon vor der ersten Anwendung keine Lust mehr auf die Scheiße. Ich vertagte es, und vertagte es und vertagte es. Tage lang sah ich mir diese Packung an und dachte „Nee, Schaum. Nee!“… Meine Situation verschlechterte sich aber jeden Tag und ich rief beim Arzt an, um mir das Medikament meiner Wahl für einen längeren Zeitraum rezeptieren zu lassen. Ein paar Tage später hatte ich es und begann mit der Anwendung. Das ist nun auch schon wieder ein paar Zäpfchen her und so sehr ich das lokal anwenden nicht leiden kann, hilft es. Mal sehen, was in drei Monaten ist… So how did I decide? More or less through trying. I started with the suppository and even though I really dislike stick stuff into my butt, it was a fast and clean solution. I could keep inside and the first days of trying my body thought it was a great idea to get rid of some remnant product the same way it got in. Just to remind you that my sphincter is definitely not what it used to be. Due to this fact and the ongoing mucus I kept my fleece pad between my cheeks. It gave me some sort of comfort in an uncomfortable situation. After ten days I was feeling better –  pain, itching, pressure and excessive mucus were almost gone. A few days passed and quite fast I was sure that this was no miracle healing. Who knew 😉 I wanted to try the foam as well so at night I opened the box and my first impression was shock. Shock about how much waste one box for ten days actually produced. I took the directions for use which said it was ideal to lie on your left side for 30 minutes after using it. Really? I have a baby at home so either I simply don’t have 30 minutes or I have a lot of other options how to spend 30 minutes. Even before trying the foam the first time my motivation was running low. I postponed for a day, and another day and another day. For days I looked at the box and my only thought was: No foam, no! My situation worsened so I had to call the doctor’s office for a prescription regarding the medicine of choice. Few days later I was able to pick it up and immediately started using it. Days later I am feeling better again. Let’s see what three months will do…

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