Liebe und Reisen - Love and Travel

Schwangerschaftseindrücke Teil 2 – Pregnancy Impression Part 2

Es geht in die zweite Runde mit den Eindrücken zu meiner Schwangerschaft. Wie beim letzten Mal teile ich nun die letzten vier Beiträge, die ich auf Instagram und Facebook Häppchenweise veröffentlicht habe – für alle die, die diese bisher nicht einsehen können.

SCHWANGER MIT STOMA
PREGNANT WITH AN OSTOMY

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Frauenarzt
Ich fühle mich in der Praxis nicht mehr wohl, mit jedem Besuch wird dieses Gefühl stärker. Das Verhalten der meisten Arzthelferinnen ist unschön und ungerechtfertigt frech, sie sind sichtlich genervt von kleinsten Fragen. Der Crohn sowie das Stoma sind natürlich bekannt und gerade deswegen fühle ich mich nicht ausreichend umsorgt, meine Blutwerte wurden hier trotz Medikamenten seit Monaten nicht mehr gecheckt. Leider hat auch mein Eindruck vom Arzt gelitten, früher hatte ich nicht das Gefühl, abgearbeitet zu werden – jetzt schon. Ich werde nach der Geburt den Arzt und die Praxis wechseln. Bis dahin werde ich meine Blutkontrollen über meinen Gastro erweitern und die fachliche Hauptverantwortung bald an die Geburtsklinik weitergeben. Der jetzige Wechsel würde mich stressen, hier weiß ich wenigstens, woran ich bin.

Gynecologist
I do not feel comfortable in that doctor’s office any more, every visit worsens my unease. Most of the doctor’s assistant’s behavior is unfriendly, wrongfully cocky and the smallest query bugs them visibly. Since my Crohn and ostomy are reasonably facts to have a closer look at me now being pregnant, I am not feeling cared for enough. Example: My blood has not been tested in months like I didn’t come with some anamnesis! Unfortunately, my impression of the doctor has degraded too – I definitely do not want to feel like I am a number that needs to be worked off. I will replace the doctor and the complete office after birth. Until then I will get adjusted blood tests at my gastroenterologist’s office and pass on the medical responsibility to the maternity clinic soon. A replacement now would stress me more than coping with a situation I know.

Termine in den Alltag integrieren
Auch vor der Schwangerschaft habe ich versucht, meine Arzttermine so gut wie möglich in den Alltag mit Vollzeitstelle zu integrieren. Das funktioniert nicht immer ganz so einfach und der Alltag muss dann entweder umstrukturiert werden oder leidet tagesweise. Diese Woche hat es für mich in sich. Montag 7:15 war ich beim Arzt – Blutentnahme, Rezept und Überweisung – dann zur Arbeit und nach der Arbeit 17:15 zur Apotheke, nicht ohne noch wegen dem ersten Termin in der Frauenklinik zu telefonieren. Dienstag 6:45 mit 50 Minuten Anfahrt zur Uni-Klinik Tübingen aufgebrochen – Check von meinem unförmigen Bauch – und mit Rezept für neue Schwangerschaftsbandage zur Arbeit von 10 bis 18. Morgen steht noch auf dem Plan: Normal arbeiten gehen bis 16 Uhr, dann Überweisung für die Frauenklinik vom Arzt sowie Medikament aus der Apotheke holen und mein Bandagen-Rezept zum Sanitätshaus bringen. Dann reicht’s mir für diese Woche …

Fitting appointments into everyday life
Even before the pregnancy, I tried to fit all the doctor’s appointments into my everyday life with a full-time job. That does not always work out easily and sometimes the everyday life needs to be restructured or does actually get affected negatively. This week has been really busy. Monday 7.15 am at my doctor’s office – blood withdrawel, prescription and referral notice – worked normally and then visited the pharmacy at 5.15 pm and made a call for the appointment in the maternity clinic. Tuesday 6:45 am, left the house for a 50-minute drive to the clinic in Tübingen for a check up on my misshaped belly, leaving with a necessary bandage prescription among other things to go to work from 10 am to 6 pm. Tomorrow’s to do list: go to work normally until 4 pm, visit the pharmacy for my Azathioprin prescription, pick up my referral notice for the maternity clinic and deliver the bandage prescription to my medical supply store.
Enough for one week…

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Von Generation zu Generation
Wir sind wenige Monate von dem ersten Treffen mit unserem Krümel entfernt. Viele Jahre liegen vor uns, die wir damit verbringen, uns in Erziehung, einer Vorbildfunktion und der Weitergaben von Werten zu üben. Es gibt dabei viele wichtige Ansätze in unseren Augen, das ist hier nicht die Frage. Es ist: Was mag ich an meinen Eltern, was ich persönlich weitergeben will? Ich mag die Unerschrockenheit und Selbstständigkeit von Mama, Beispiel: allein mit mir zu verreisen. Ich mag die Begeisterung von Papa, wenn er etwas für sich entdeckt hat. Es ist: Für welchen Lehren von Ihnen bin ich dankbar? Mama zeigte mir, dass es unschätzbar wichtig ist, die Welt kennenzulernen und über den Tellerrand zu schauen. Papa zeigte mir, wie wichtig es, die richtige Energie in sich zu tragen und mit seinem Feuer andere Menschen zu berühren. Für welche Lehre deiner Eltern bist du dankbar?

From generation to generation
We are only a few months away from meeting our beloved baby for the first time. Many years lie ahead of us, many years of us trying to parent, to live by example and to pass on good values. There are many approaches to parenting in our eyes, this huge topic is not up for discussion here. Look at the picture – something that describes my parents: I like the intrepidness and independence of my mom, example: to travel the world with me all by herself. I like the enthusiasm and dedication of my dad when he discovers a passion for himself. So, what is the question up for discussion? This: Which traits am I grateful to have learned from my parents? Mom showed me that is beyond price to see the world and important to look beyond one’s one nose. Dad showed me how significant it is to bear the right energy within one self and also to spark someone else’s spirit with this energy.
What parental teachings are you grateful for?

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Ein bisschen Magie
Dieser Bauch war noch nie eine Schönheit. War ich wohl immer eher ein Stück zu dick, störte ich mich tatsächlich auch oft an meinem Speck. Dieser Bauch stand bisher auch hauptsächlich für Krankheit und Schmerzen, also definitiv nicht mein Lieblingskörperteil. Dieser Bauch hatte vor Jahren die Reproduktion für Monate komplett auf Eis gelegt. Nun lerne ich die Magie dieses Bauches neu zu schätzen. Er ist zu Wunderbarem fähig. Ich bin jeden Tag und für jeden Tag dankbar, an dem er unser kleines Wunder beherbergt und es mir gut geht. Dieses Baby ist von unschätzbarem Wert für mich, weil es nicht selbstverständlich ist. Es ist nicht selbstverständlich, dass ich mich für ein eigenes Kind entschieden habe. Es ist nicht selbstverständlich, dass ich überhaupt schwanger bin. Es ist nicht selbstverständlich, dass es einfach geklappt hat. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir bisher eine ereignislose Schwangerschaft erleben durften. Es ist überhaupt nicht selbstverständlich. Es ist ein bisschen Magie. PS: Bild von letztem Jahr

A wee bit of Magic
This belly has never been a beauty. I have always been on the chubby side and I have had my problems with the extra weight all my life. This belly also stands for a chronic disease and pain, definitely not my favorite body part. This belly completely refused reproduction for months years ago. I now start to appreciate the magic of this belly. It is capable of wonderful things too. I am grateful daily and for every single day that our little miracle lives inside of my belly and for every day I am feeling alright. The baby is so invaluable for me as it is not taken for granted. It is not taken for granted that I chose to have baby of my own. It is not taken for granted that I am even pregnant. It is not taken for granted that it worked so fast. It is not taken for granted that we experienced this uneventful pregnancy without major issues up to this point. It is not taken for granted at all. It’s a wee bit of magic.
PS: Picture taken last year

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