Kopf und Herz - Thoughts and Feelings

Selbstliebe (self-love)

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Susan Hyatt – Selbstliebe ist der größte Mittelfinger aller Zeiten. Kein besserer Satz könnte meinem letzten Post folgen. Das Leben besteht aus temporären Schwankungen und tatsächlichen Veränderungen. Völlig normal und trotzdem ist der Mensch einfach ein Gewohnheitstier, tut sich also gerne schwer mit Dingen, die heute anders sind als gestern. Ich auch. Im Laufe der Jahre habe ich verstanden, dass es in Ordnung ist, wenn ich mich auch mal nicht leiden kann. Es bedeutet nicht, dass ich ein hoffnungsloser Fall bin, ich mich nicht bessern kann oder der schlimmste Mensch auf der Welt bin. Jeder hat gute und eben schlechte Tage, meine Geschichte setzt diesen nur oft einfach noch einen oben drauf. Selbstliebe ist etwas so Wunderbares und zugleich Wirkungsvolles. Sich immer wieder erneut darauf zu besinnen und an sich zu arbeiten ist notwendig und jede Mühe wert. Selbstliebe ist nicht egoistisch, setzt dich aber bei deinen Prioritäten ganz oben auf die Liste. Selbstliebe muss besonders in schlechten Zeiten intensiver praktiziert werden und ist ein Prozess, keine Einmalhandlung. Selbstliebe beinhaltet verschiedene Aspekte, bei denen man angreifen kann. Zum Beispiel indem man sich selbst akzeptieren lernt, wie man einfach ist, um darauf aufzubauen. Oder aber indem man schon gedanklich auch sich selbst gegenüber respektvoll spricht und handelt. „Nein“ zu sagen – um seiner Selbst Willen – ist nicht verkehrt. Dankbarkeit für Kleinigkeiten, die man selbst bewerkstelligt, ebenso nicht. Und es ist richtig, seinen eigenen Bedürfnisse nachzukommen – egal, was das individuell heißt. Selbstliebe findet auch statt indem man Körper und Geist pflegt, umsorgt und verwöhnt. Und nicht zuletzt indem man seinen eigenen Wert erkennt und in sich vertraut. Selbstliebe bedeutet für mich, Einssein mit sich selbst zu üben. Immer wieder. Und Übung macht ja bekanntlich den Meister.

Susan Hyatt: Self-love is the greatest middle finger of all times! No other sentence would match my previous post more. Life is a constant movement with temporary and „for real“ changes. That’s totally normal, yet humans are creatures of habit and therefore find it difficult dealing with things that are different than the day before. Me too. Over the years I learned that it is okay to actually not like me some days. It doesn’t mean I am a lost cause, that I cannot improve nor that I am the worst person on this planet. Everyone has those good and bad days, my medical history just always seems like the finishing icing. Self-love is so important and has such a huge impact. To remember this and to keep up working on improvements is necessary and totally worth it. Self-love is not narcissistic but still puts you on top of your priority list. Self-love should be practiced even more on bad days and is a everlasting process, not an once-in-a-lifetime event. Self-love consists of multiple aspects. For example, learning to accept yourself simply as you are as a basis for any improvement. Also, acting respectful towards yourself starting with every thought you are having. Saying „no“ for your own sake is okay. Being thankful for the smallest things made possible is a great start. Looking after your own needs, whatever this means for you individually, is right. Self-love also means to take care of your body and soul, nurturing them and spoiling them too. Last but not least self-love means to be aware of your own worth and trust in it and yourself. For me personally, self-love means practicing and cultivating oneness with myself. Over and over again. Practice makes perfect, at least that’s what they say.

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